Heinrich Focke und die Entwicklung eines Hubschraubers

bilder/Focke.jpg (10776 Byte)Focke hat sich seit 1930 auch mit Problemen des Hubschraubers beschäftigt. Die meisten technischen Probleme  waren noch nicht gelöst.

Dabei war es natürlich sehr erstrebenswert senkrecht zu starten, vor und zurück  und seitwärts zu fliegen oder an einem Ort zu schweben.

Schon Leonardo da Vinci hat sich im 1500 Jahrhundert mit den Prinzipien des Hubschraubers beschäftigt.

Um das Jahr 1900 sind dann erste Hubschrauber  gebaut und erprobt worden.

Focke hat in Bremen in der Zeit von 1920 bis etwa 1935 zusammen mit Wulf Flugzeuge konstruiert und gebaut. Er war sehr erfolgreich. Seine Flugzeuge waren für damalige Verhältnisse technisch ausgereift und gut zu fliegen. Es wurden mehrere Rekorde aufgestellt.

Nach der Entfernung von Focke  aus der Firma Focke/Wulf  begann Focke sich auf die Konstruktion von Hubschraubern zu konzentrieren. Die FW 61 war der erste Hubschrauber der Welt, der allein und ohne Hilfsmittel senkrecht starten konnte und sich einige Minuten in der Luft hielt.

Nach diesem Erfolg gründete Focke mit dem Kunstflieger Gerd Achgelis eine Firma. Diese Firma, die Focke-Achgelis GMBH, übernahm in Delmenhorst-Hoyenkamp das Gelände einer Margarinefabrik.

Mit einer weiterwickelten FW 61 stellte der Testpilot Ewald Rohlfs eine ganze Reihe von Flugrekorden auf.

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 Die FW 61 im Schwebeflug in 
 Hoykenkamp!

 

 

 

 

 

In Hoykenkamp wurden dann weitere Hubschrauber entwickelt, gebaut und erprobt. Es gab ein kleines Flugfeld.

Im August 1939 war die Hornisse 'FA 266' fertig und in der Erprobung. Sie hat dann nach vielen Problemen im Spätsommer 1940 große Lasten (bis zu 700 kg) transportiert und wurde zur Reichserprobungsstelle Rechlin geflogen. Nach den erfolgreichen Flügen mit der FA 266 bekam Focke den Auftrag 'FA 269' einen   Verwandlungshubschrauber zu bauen. Dieses Fluggerät sollte zugleich Flugzeug als auch Hubschrauber sein, da deutsche Flugzeuge bisher häufig nach einem Luftkampf  notlanden mußte und zu Bruch gingen.

Dieser Hubschrauber wurde konstruiert, ist dann aber nach dem großen Luftangriff auf das Werk in Hoyenkamp am 4. Juni 1942 nicht fertig gebaut worden.

Die Marine wollte in den ersten Kriegsjahr gerne einen Hubschrauber haben, der für U- Boote zu gebrauchen war. Dies war die Bachstelze. Dies wird auf einer anderen Seite beschrieben.

Gleichzeitig zu diesen Projekten wurde von Focke - Achgelis  ein Großhubschrauber, der Fliegende Kran FA 284 konstruiert.

Diese Information stammen von Enno Springmann Focke   vom Aviatic Verlag 1997

Diese Seite wurde von Svenja gemacht!

 

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